"MoRaH" UNTERSTÜTZEN
Der gemeinnützige
Verein "March of Remembrance and Hope - Austria" ist von finanziellen
und ideellen Förderern abhängig, um das erfolgreiche Projekt "MoRaH"
Jahr für Jahr auf die Beine stellen zu können.
Möchten Sie "March of Remembrance and Hope - Austria" unterstützen?
Bitte kontaktieren Sie uns unter
office@morah.at
oder
+43/(0)681 / 107 46
703.
VIELEN DANK!
ÜBER MoRaH
"MARCH OF REMEMBRANCE AND HOPE - AUSTRIA"
ist ein gemeinnütziger Verein, der das Programm "MoRaH" für
österreichische Schüler und Schülerinnen anbietet. Ein
mehrmonatiges Programm, das Teil einer Erziehung zu mehr
Menschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage ist und mit dem
sie aus Zeitgeschichte lernen, so wie der Opfer der
Shoah gedenken.
DAS PROJEKT
"MoRaH"
Das Konzept
1.
Vorbereitungsprogramm | Workshop für BegleitlehrerInnen,
Projekte, Veranstaltungen, Begegnungen
2.
Shoah
Geschichts-, Gedenk- und Begegnungsreise nach Polen &
Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau
3.
Nachbreitungsprogramm | Nachbereitung im Unterricht, Abschließen
der Projekte, Abschlussveranstaltung
Bei der
mehrtägigen Holocaust Geschichts-, Gedenk- und
Begegnungsreise nach Polen kommen die Jugendlichen an
unterschiedlichen Orten zum Nachdenken. Sie sind
klassenweise unterwegs und werden von Tourguides, psychosozialen
BetreuerInnen, organisatorischen ReisebusleiterInnen und
ZeitzeugInnen (Opfer und Gerechte) begleitet.
Ein
Programmpunkt ist die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung "March
of the Living", im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau. Die
TeilnehmerInnen von “MoRaH” bilden die österreichische
Delegation und gedenken, zusammen mit tausenden Jugendlichen aus
der ganzen Welt, der Opfer der Shoah.
„March of the Living“ hat 1988 zum ersten Mal stattgefunden
und ist eine internationale Initiative, die am Yom HaShoah
(dem Holocaust-Gedenktag), jüdische Jugendliche aus aller
Welt zu einem Marsch von Auschwitz nach Birkenau bringt. Die
Initiatoren von „March of the Living“ haben 2001 auch „March
of Remembrance and Hope“ ins Leben gerufen: Ein Programm für
Jugendliche mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen
Hintergründen.
„March of
Remembrance and Hope – Austria“ („MoRaH“) ist danach benannt.
Ursprünglich waren der „March of the Living“ und
der „March of Remembrance and Hope“ zwei
Gedenkveranstaltungen an unterschiedlichen Terminen, sie
wurden mittlerweile zusammen gelegt und finden zum selben
Zeitpunkt statt.
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Im Vorfeld
der Reise findet ein Workshop statt, der die LehrerInnen
emotional und thematisch vorbereitet. Hier wird er- und
bearbeitet, welche Erwartungen, Befürchtungen, und welche
pädagogischen Ziele bestehen und wie damit umgegangen werden
kann. Sie beschäftigen sich auch mit der Frage, wie man der
Jugend Zeitgeschichte vermitteln kann, sodass diese erkennen,
dass die Geschichte uns als Nachkommen mitprägt und Einfluss
darauf hat, wie wir in Gegenwart und Zukunft weitermachen. Der
Workshop bietet außerdem Anstoß und Ideen für weiterführende
Projekte, die zur Vor- und Nachbereitung der Reise
ausgearbeitet werden. Er ist dafür gedacht, dass die LehrerInnen
weiterführend im Unterricht mit den SchülerInnen an der Vor- und
Nachbereitung arbeiten. Das MoRaH-Programm erstreckt sich für
die TeilnehmerInnen somit über mehr als 4 Monate, was die
spezielle Nachhaltigkeit ausmacht.
Bei der
Abschlussveranstaltung präsentieren die TeilnehmerInnen ihre
Projekte und berichten über Erfahrungen und Erkenntnisse, die
sie im Rahmen des Projekts “MoRaH” gemacht haben.
Die Ziele
Geschichte ist kein abstraktes Konstrukt, das
sich mit einer Vergangenheit beschäftigt, mit der wir und unsere
Gegenwart nichts mehr zu tun haben. Die Auseinandersetzung mit
der Vergangenheit hat Einfluss darauf, wie wir in unserer
Gegenwart und Zukunft weitermachen.
Daher basiert die Arbeit von „MoRaH“ auf vier wesentlichen
Elementen:
1. Während der Vor- und
Nachbereitunsarbeit lernen die Jugendlichen, dass es bei der
Vergangenheitsaufarbeitung nicht um Schuld geht, sondern um
unsere Verantwortung für das Heute. Dass die
Grundmechanismen, die einst zum Holocaust
führten, dieselben sind, die heute noch wirksam sind,
wenn es um Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus geht.
Damit sind die Lehren, die wir aus unserer
Vergangenheit ziehen, Teil einer Erziehung zu mehr
Menschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage. Sie helfen auch
dabei, über den Tellerrand hinauszusehen und Mitverantwortung
übernehmen zu können und zu wollen – auch für soziale Dinge,
die uns nicht unmittelbar betreffen.
2. Die Jugendlichen besuchen die Stätten
früheren jüdischen Lebens und das ehemalige Konzentrations- und
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie sehr viel zum
Nachdenken kommen. Dabei treffen sie auf Gleichaltrige
unterschiedlichster Herkunft und Nationalität, was ihnen
wiederum Hoffnung und Mut für die Zukunft gibt.
3. Die Jugendlichen werden auf ihrer Reise von
Zeitzeugen
begleitet. Eine immer seltener werdende Gelegenheit, durch die
die Geschehnisse veranschaulicht und personalisiert
werden.
4. Die Jugendlichen werden auch zu
Trägern der Erinnerung, die das Gedenken an die vielen, die
nicht überlebt hatten, wach halten im Dienste eines „Niemals
vergessen!“, und eines „Never Again!“. |