| Startseite| Über MoRaH| Links| Team| MoRaH 2012| Bilder| Erfahrungsberichte| Kontakt|


"MoRaH" UNTERSTÜTZEN

Der gemeinnützige Verein "March of Remembrance and Hope - Austria" ist von finanziellen und ideellen Förderern abhängig, um das erfolgreiche Projekt "MoRaH" Jahr für Jahr auf die Beine stellen zu können.

Möchten Sie "March of Remembrance and Hope - Austria" unterstützen?
Bitte kontaktieren Sie uns unter
office@morah.at oder +43/(0)681 / 107 46 703.

VIELEN DANK!

ÜBER MoRaH


"MARCH OF REMEMBRANCE AND HOPE - AUSTRIA"


ist ein gemeinnütziger Verein, der das Programm "MoRaH" für österreichische Schüler und Schülerinnen anbietet. Ein mehrmonatiges Programm, das Teil einer Erziehung zu mehr Menschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage ist und mit dem sie aus Zeitgeschichte lernen, so wie der Opfer der Shoah gedenken.

DAS PROJEKT "MoRaH"

Das Konzept

1.       Vorbereitungsprogramm | Workshop für BegleitlehrerInnen, Projekte, Veranstaltungen, Begegnungen

2.       Shoah Geschichts-, Gedenk- und Begegnungsreise nach Polen & Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau

3.       Nachbreitungsprogramm | Nachbereitung im Unterricht, Abschließen der Projekte, Abschlussveranstaltung

Bei der mehrtägigen  Holocaust Geschichts-, Gedenk- und Begegnungsreise nach Polen kommen die Jugendlichen an unterschiedlichen Orten zum Nachdenken.  Sie sind klassenweise unterwegs und werden von Tourguides, psychosozialen BetreuerInnen, organisatorischen ReisebusleiterInnen und ZeitzeugInnen (Opfer und Gerechte) begleitet.

Ein Programmpunkt ist die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung "March of the Living", im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau. Die TeilnehmerInnen von “MoRaH” bilden die österreichische Delegation und gedenken, zusammen mit tausenden Jugendlichen aus der ganzen Welt, der Opfer der Shoah.

„March of the Living“ hat 1988 zum ersten Mal stattgefunden und ist eine internationale Initiative, die am Yom HaShoah (dem Holocaust-Gedenktag), jüdische Jugendliche aus aller Welt zu einem Marsch von Auschwitz nach Birkenau bringt. Die Initiatoren von „March of the Living“ haben 2001 auch „March of Remembrance and Hope“ ins Leben gerufen: Ein Programm für Jugendliche mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen. „March of Remembrance and Hope – Austria“ („MoRaH“) ist danach benannt. Ursprünglich waren der „March of the Living“ und der „March of Remembrance and Hope“ zwei Gedenkveranstaltungen an unterschiedlichen Terminen, sie wurden mittlerweile zusammen gelegt und finden zum selben Zeitpunkt statt.

Im Vorfeld der Reise findet ein Workshop statt, der die LehrerInnen emotional und thematisch vorbereitet. Hier wird er- und bearbeitet, welche Erwartungen, Befürchtungen, und welche pädagogischen Ziele bestehen und wie damit umgegangen werden kann. Sie beschäftigen sich auch mit der Frage, wie man der Jugend Zeitgeschichte vermitteln kann, sodass diese erkennen, dass die Geschichte uns als Nachkommen mitprägt und Einfluss darauf hat, wie wir in Gegenwart und Zukunft weitermachen. Der Workshop bietet außerdem Anstoß und Ideen für weiterführende Projekte, die zur Vor- und Nachbereitung der Reise ausgearbeitet werden. Er ist dafür gedacht, dass die LehrerInnen weiterführend im Unterricht mit den SchülerInnen an der Vor- und Nachbereitung arbeiten. Das MoRaH-Programm erstreckt sich für die TeilnehmerInnen somit über mehr als 4 Monate, was die spezielle Nachhaltigkeit ausmacht.

Bei der Abschlussveranstaltung präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Projekte und berichten über Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie im Rahmen des Projekts “MoRaH” gemacht haben.

Die Ziele

Geschichte ist kein abstraktes Konstrukt, das sich mit einer Vergangenheit beschäftigt, mit der wir und unsere Gegenwart nichts mehr zu tun haben. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hat Einfluss darauf, wie wir in unserer Gegenwart und Zukunft weitermachen.

Daher basiert die Arbeit von „MoRaH“ auf vier wesentlichen Elementen:

1.     Während der Vor- und Nachbereitunsarbeit lernen die Jugendlichen, dass es bei der Vergangenheitsaufarbeitung nicht um Schuld geht, sondern um unsere Verantwortung für das Heute. Dass die Grundmechanismen, die einst zum Holocaust führten, dieselben sind, die heute noch wirksam sind, wenn es um Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus geht.

Damit sind die Lehren, die wir aus unserer Vergangenheit ziehen, Teil einer Erziehung zu mehr Menschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage. Sie helfen auch dabei, über den Tellerrand hinauszusehen und Mitverantwortung übernehmen zu können und zu wollen – auch für soziale Dinge, die uns nicht unmittelbar betreffen.

2.    Die Jugendlichen besuchen die Stätten früheren jüdischen Lebens und das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie sehr viel zum Nachdenken kommen. Dabei treffen sie auf Gleichaltrige unterschiedlichster Herkunft und Nationalität, was ihnen wiederum Hoffnung und Mut für die Zukunft gibt.

3.    Die Jugendlichen werden auf ihrer Reise von Zeitzeugen begleitet. Eine immer seltener werdende Gelegenheit, durch die die Geschehnisse veranschaulicht und personalisiert werden.

4.    Die Jugendlichen werden auch zu Trägern der Erinnerung, die das Gedenken an die vielen, die nicht überlebt hatten, wach halten im Dienste eines „Niemals vergessen!“, und eines „Never Again!“.