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"MARCH OF REMEMBRANCE AND HOPE - AUSTRIA"
ist ein gemeinnütziger Verein,
der das Programm "MoRaH" für österreichische Schüler und
Schülerinnen anbietet. Ein mehrmonatiges Programm, das Teil
einer Erziehung zu mehr Menschlichkeit, Toleranz und
Zivilcourage ist und mit dem sie aus Zeitgeschichte
lernen, so wie der Opfer des Holocaust gedenken.
DIE ELEMENTE VON
"MoRaH"
1.
Vorbereitungsprogramm | Workshop für BegleitlehrerInnen,
Projekte, Veranstaltungen, Begegnungen
2.
Holocaust
Geschichts-, Gedenk- und Begegnungsreise nach Polen &
Gedenkveranstaltung in Auschwitz-Birkenau
3.
Abschlussveranstaltung im Parlament
Bei der
mehrtägigen Holocaust Geschichts-, Gedenk- und
Begegnungsreise nach Polen kommen die Jugendlichen an
unterschiedlichen Orten zum Nachdenken und werden von Tourguides,
psychosozialen BetreuerInnen, organisatorischen
ReisebusleiterInnen und ZeitzeugInnen (Opfer und Gerechte)
begleitet.
Ein
Programmpunkt ist die Gedenkveranstaltung im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau. Die TeilnehmerInnen von “MoRaH” bilden die österreichische
Delegation und gedenken, zusammen mit tausenden Jugendlichen aus
der ganzen Welt, der Opfer des Holocausts.

Im Vorfeld
der Reise findet ein Workshop statt, der die LehrerInnen
emotional und thematisch vorbereitet. Hier wird er- und
bearbeitet, welche Erwartungen, Befürchtungen, und welche
pädagogischen Ziele bestehen und wie damit umgegangen werden
kann. Sie beschäftigen sich auch mit der Frage, wie man der
Jugend Zeitgeschichte vermitteln kann, sodass diese erkennen,
dass die Geschichte uns als Nachkommen mitprägt und Einfluss
darauf hat, wie wir in Gegenwart und Zukunft weitermachen. Der
Workshop bietet außerdem Anstoß und Ideen für weiterführende
Projekte, die zur Vor- und Nachbereitung der Reise
ausgearbeitet werden. Er ist dafür gedacht, dass die LehrerInnen
weiterführend im Unterricht mit den SchülerInnen an der Vor- und
Nachbereitung arbeiten. Das MoRaH-Programm erstreckt sich für
die TeilnehmerInnen somit über mehr als 4 Monate, was die
spezielle Nachhaltigkeit ausmacht.
Heuer
steht, noch mehr als bisher, die Begegnung der
internationalen und österreichischen Jugendlichen
untereinander, im Mittelpunkt. Dafür sind geplant: Treffen
während der Vorbereitungszeit und eine große MoRaH-Veranstaltung
in Polen, bei der sich jüdische und nicht jüdische
Jugendliche aus der ganzen Welt begegnen und kennenlernen
sollen.
Bei einer
großen Abschlussveranstaltung präsentieren die
TeilnehmerInnen ihre Projekte und berichten über Erfahrungen und
Erkenntnisse, die sie im Rahmen des Projekts “MoRaH” gemacht
haben.
"MoRaH"
= ZUKUNFTSARBEIT +
SENSIBILISIERUNGSARBEIT
Geschichte ist kein abstraktes Konstrukt, das
sich mit einer Vergangenheit beschäftigt, mit der wir und unsere
Gegenwart nichts mehr zu tun haben. Die Auseinandersetzung mit
der Vergangenheit hat Einfluss darauf, wie wir in unserer
Gegenwart und Zukunft weitermachen.
Daher basiert die Arbeit von „MoRaH“ auf vier wesentlichen
Elementen:
1. Während der Vor- und
Nachbereitunsarbeit lernen die Jugendlichen, dass es bei der
Vergangenheitsaufarbeitung nicht um Schuld geht, sondern um
unsere Verantwortung für das Heute. Dass die
Grundmechanismen, die einst zum Holocaust
führten, dieselben sind, die heute noch wirksam sind,
wenn es um Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus geht.
Damit sind die Lehren, die wir aus unserer
Vergangenheit ziehen, Teil einer Erziehung zu mehr
Menschlichkeit, Toleranz und Zivilcourage. Sie helfen auch
dabei, über den Tellerrand hinauszusehen und Mitverantwortung
übernehmen zu können und zu wollen – auch für soziale Dinge,
die uns nicht unmittelbar betreffen.
2. Die Jugendlichen besuchen die Stätten
früheren jüdischen Lebens und das ehemalige Konzentrations- und
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie sehr viel zum
Nachdenken kommen. Dabei treffen sie auf Gleichaltrige
unterschiedlichster Herkunft und Nationalität, was ihnen
wiederum Hoffnung und Mut für die Zukunft gibt.
3. Die Jugendlichen werden auf ihrer Reise von
Zeitzeugen
begleitet. Eine immer seltener werdende Gelegenheit, durch die
die Geschehnisse veranschaulicht und personalisiert
werden.
4. Die Jugendlichen werden auch zu
Trägern der Erinnerung, die das Gedenken an die vielen, die
nicht überlebt hatten, wach halten im Dienste eines „Niemals
vergessen!“, und eines „Never Again!“.
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